Warum Erholung mehr ist als Urlaub und Schlaf
Shownotes
Erholung beginnt nicht automatisch in dem Moment, in dem der Terminkalender leerer wird.
Vielleicht kennst du das: Endlich ist Wochenende oder Urlaub – und trotzdem laufen die Gedanken weiter. Du erledigst noch etwas, schaust aufs Handy oder merkst erst allmählich, wie müde du eigentlich bist.
In dieser Episode von „Klarheit im Kopf – Glück im Leben“ schauen wir darauf, was in unserem Organismus geschieht, wenn wir von Anspannung wieder in Erholung finden. Es geht um Schlaf und Regeneration, um Sympathikus und Parasympathikus und darum, weshalb Übergänge nach einem anstrengenden Tag hilfreich sein können.
Ich spreche außerdem darüber, warum Erholung auch mit unserer persönlichen Geschichte zu tun haben kann. Wer lange viel Verantwortung getragen hat, Leistung gewohnt ist oder sich nur schwer erlaubt, einfach einmal nichts zu tun, erlebt freie Zeit möglicherweise ganz anders als jemand, der leicht abschalten kann.
Und ich möchte dich dazu einladen, einmal zu beobachten, woran du bei dir selbst erkennst, dass du dich wirklich erholt hast.
🎧 Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir mehr Orientierung, Klarheit und emotionale Kraft wünschst – in einer Welt, die sich ständig verändert. Teile diese Folge mit Menschen, denen sie guttun könnte! 🔔 Abonniere den Podcast gleich jetzt – und begleite mich auf dem Weg zu mehr psychologischer Stärke und Lebensfreude.
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Transkript anzeigen
00:00:02: Willkommen bei Klarheit im Kopf, Glück im Leben.
00:00:05: Deinem psychologischen Podcast für mehr Orientierung in Zeiten der Veränderung.
00:00:09: Hier geht es um dich und darum wie du deinen Weg findest Für ein Leben in Klarheit selbstbestimmt Und mit Liebe zu dir selbst.
00:00:17: Los geht's!
00:00:26: Vielleicht kennst Du diese Erwartungen noch.
00:00:28: diese Woche durchhalten Am Wochenende schlafe ich aus und dann gehts wieder.
00:00:34: Oder du freust Dich schon seit Wochen auf Deinen Urlaub Endlich keine Termine morgens kein Wecker Keine Verpflichtungen.
00:00:40: Du kannst ausschlafen, hast Zeit für dich und eigentlich müsste sich nach ein paar Tagen dieses wundervolle Gefühl einstellen – jetzt bin ich wieder erholt!
00:00:50: Und dann stellt du fest, dass das gar nicht so einfach ist.
00:00:54: Vielleicht bist du immer noch müde?
00:00:56: Du schläfst länger und wachst trotzdem nicht richtig erhohlt auf oder du merkst, dass du zwar frei hast innerlich aber überhaupt nicht zur Ruhe kommst.
00:01:05: Der Kopf arbeitet weiter, du denkst an Dinge die noch erledigt werden müssen.
00:01:09: Du greifst ständig zum Handy und überlegst was du mit der freien Zeit anfangen könntest.
00:01:16: Vielleicht fängst du sogar an irgendwelche Schränke aufzuräumen weil es dich merkwürdig anfühlt einfach einmal nichts zu tun.
00:01:23: Und manch war passiert noch etwas ganz anderes.
00:01:26: Ich habe das bei Menschen immer wieder erlebt.
00:01:29: Während einer sehr anstrengenden Phase funktionieren sie erstaunlich gut.
00:01:33: Sie haben viel zu tun, stehen unter Druck – vielleicht gibt es zusätzliche private Belastungen!
00:01:39: Und ausgerechnet am ersten Urlaubstag bekommen sie Kopfschmerzen, fühlen sich völlig erschlagen oder merken plötzlich wie müde sie eigentlich sind.
00:01:49: In der letzten Folge habe ich darüber gesprochen warum Erschöpfung manchmal erst dunst bürber wird wenn eine belastende Zeit schon vorbei ist.
00:01:57: Heute möchte ich daran anknüpfen Denn dahinter steht für mich eine ganz andere Frage.
00:02:02: Was ist Erholung eigentlich?
00:02:05: Willkommen bei Klarheit im Kopf Glück im Leben!
00:02:08: Ich bin Dr.
00:02:09: Ursula Kröger, Psychologin und heute möchte ich mit dir darüber sprechen was unser Körper und auch unsere Psyche brauchen damit aus einer Pause tatsächlich Regeneration werden kann.
00:02:21: Wenn wir über Erholungen sprechen denken viele von uns wahrscheinlich zuerst an Schlaf Und das ist auch völlig berechtigt Denn während des Schlafs verändern sich zahlreiche Prozesse in unserem Gehirn und in unserem Stoffwechsel.
00:02:35: Auch viele hormonelle und immunologische Prozisse folgen einem Tag Nachtrhythmus, unser Gehirnt verarbeitet Informationen unter Erlebnisse des Tages und in unseren gesamten Organismus laufen wichtige Regenerationsprozesse ab.
00:02:50: Schlaf ist also keineswegs einfach eine Zeit, in der nichts passiert!
00:02:55: Unser Organismus ist währenddessen ausgesprochen aktiv.
00:02:59: Trotzdem kennen wahrscheinlich viele Menschen die Erfahrung, acht Stunden geschlafen zu haben und morgens aufzuwachen mit dem Gefühl ich könnte euch gleich wieder ins Bett gehen.
00:03:11: Das heißt die Anzahl der Stunden erzählt uns nur einen Teil der Geschichte.
00:03:15: Es spielt eine Rolle wie wir schlafen Wie häufig wir aufwachen?
00:03:19: Wie tief wir schlaffen Und natürlich auch in welchem Zustand wir am Abend ins Bett.
00:03:26: Wenn ich den ganzen Tag unter hoher Anspannung gestanden habe bis kurz vor dem Schlafengehen gearbeitet habe, danach noch Nachrichten gelesen oder geschaut und Probleme gewälzt habe dann verschwindet diese Aktivierung nicht zwangsläufig in dem Moment, indem ich das Licht ausschalte.
00:03:44: Unser Körper braucht Übergänge!
00:03:47: Das finde ich einen super wichtigen Gedanken denn unser Alltag besteht heute häufig aus sehr abrupten Wechseln.
00:03:55: Wir arbeiten bis achtzehn Uhr, danach schnell einkaufen.
00:03:58: Vielleicht noch ein Telefonat, Nachrichten beantworten, Abendessen, Fernsehen oder noch ein bisschen durch Sandyskrollen und irgendwann beschließen wir so jetzt muss ich schlafen.
00:04:09: Unser Organismus bekommt dabei möglicherweise kaum Gelegenheit allmählich herunterzufahren Und vielleicht liegt genau hier einen Punkt den wir im Alltag leicht übersehen Erholung beginnt ja nicht erst in dem Moment, indem wir schlafen oder uns aufs Sofa setzen.
00:04:28: Unser Körper muss überhaupt erst die Möglichkeit bekommen aus der Aktivität wieder herauszufinden.
00:04:34: Das geschieht normalerweise selbstverständlich!
00:04:37: Unser Organismus ist darauf eingerichtet sich immer wieder an unterschiedliche Situationen anzupassen – Anaktivität und Ruhe, Ananspannung und Entspannung, an Zeiten, in denen viel von uns verlangt wird und an Zeiten, in denen wir wieder Kraft sammeln können.
00:04:57: In der letzten Folge haben wir uns angeschaut wie unser Körper auf Belastungen reagiert.
00:05:02: Unser autonomes Nervensystem ist daran beteiligt, uns auf unterschiedliche Anforderungen einzustellen.
00:05:09: Dabei verändern sich je nach Situation auch die Aktivitäten von Sympathikus- und Parasympathicus.
00:05:15: Der Sympatikus ist unter anderem daran beteiligt unseren Organismus auf erhöhte Anforderung einzustellen.
00:05:23: Parasympathische Prozesse spielen eine wichtige Rolle bei Ruhe, Verdauung und Erholung.
00:05:29: Auch unsere hormonellen Stresssysteme passen sich fortwährend an das an was gerade gebraucht wird Und genau dieses hin und her gehört zu einer gesunden Regulation.
00:05:41: Unser Organismus kann hochfahren wenn wir ihn brauchen und unter günstigen Bedingungen anschließend wieder herunter fahren.
00:05:50: Bei länger anhaltender Belastung können sich diese Regulationsprozesse aber verändern.
00:05:56: Der Organismus hat sich über Wochen oder Monate darauf eingestellt, häufig verfügbar aufmerksam und leistungsbereit zu sein.
00:06:05: Und dann ist die äußere Belastung vielleicht plötzlich vorbei – und die inneren Prozesse brauchen ihre eigene Zeit!
00:06:12: Ich finde dieses Wissen auch psychologisch hilfreich, denn manche Menschen werden ungeduldig mit sich selbst.
00:06:19: Jetzt habe ich doch Urlaub, jetzt habe ich endlich Zeit.
00:06:21: Warum kann ich mich denn immer noch nicht entspannen?
00:06:25: Der Organismus ist möglicherweise noch dabei sich umzustellen und diese Umstellung lässt sich nicht einfach beschleunigen indem wir uns vornehmen jetzt endlich entspannt zu sein.
00:06:37: Dazu kommt etwas was wir aus der Psychologie sehr gut kennen Wir können auf dem schönsten Liegestuhl der Welt liegen Und innerlich ein komplettes Krisengespräch führen und der Kopf sitzt noch im Büro.
00:06:52: Wir gehen Gespräche nochmal durch, überlegen was wir hätten sagen sollen, planen schon den ersten Arbeitstag nach dem Urlaub oder machen uns Gedanken um die Kinder, die Eltern, die Partnerschaft oder die Zukunft.
00:07:05: Bei manchen Menschen kommt noch etwas hinzu das ich aus meiner psychologischen Arbeit sehr gut kenne Sie können schwer aufhören sich verantwortlich zu fühlen.
00:07:15: Da ist immer noch jemand um den man sich kümmern könnte Etwas dass er ledigt werden müsste Eine Nachricht, auf die man antworten sollte.
00:07:24: Manche Menschen haben auch ein schlechtes Gewissen wenn sie einfach einmal nichts tun.
00:07:29: Das hat häufig eine längere Geschichte.
00:07:32: Vielleicht haben sich früh gelernt dass Leistung wichtig ist oder Sie erleben sich besonders stark über ihre Verlässlichkeit.
00:07:39: Andere haben viele Jahre die Erfahrung gemacht Wenn ich mich nicht kümmere tut es niemand.
00:07:46: Solche Muster verschwinden natürlich mit dem Beginn eines Urlaubs Und deshalb gehört für mich zur Erholung auch die Frage, was innerlich geschieht wenn die äußeren Anforderungen für eine Weile wegfallen.
00:07:59: Kann ich Verantwortung abgeben?
00:08:02: Kann ich etwas unerledigt lassen?
00:08:04: Kann Ich wahrnehmen dass ich müde bin ohne sofort gegen diese Müdigkeit anzukämpfen?
00:08:10: und wie geht es mir eigentlich damit einen Nachmittag zu verbringen an dessen Ende ich nichts vorzuweisen habe?
00:08:17: Das klingt vielleicht banal.
00:08:19: Für manche Menschen ist genau das erstaunlich schwierig.
00:08:23: Es gibt noch einen weiteren Aspekt, den ich interessant finde Wir packen unsere Erholungszeiten manchmal ziemlich voll.
00:08:31: Das Wochenende ist frei und plötzlich soll dort alles Platz finden was während der Woche nicht möglich war Freunde treffen einkaufen Sport Familie vielleicht noch etwas im Haus erledigen.
00:08:44: Im Urlaub möchten wir natürlich auch etwas erleben fahren irgendwo hin besichtigen etwas, essen abends irgendwo.
00:08:52: Treffen Menschen und planen den nächsten Tag.
00:08:55: Das können wunderbare Tage sein.
00:08:58: Gleichzeitig verarbeitet unser Organismus all diese Eindrücke und Aktivitäten.
00:09:04: Ein Tag mit vielen schönen Erlebnissen kann sich am Abend eben auch sehr voll anfühlen.
00:09:10: Ich finde deshalb die Wahrnehmung danach wichtig.
00:09:13: Wie geht es mir wenn ich nach Hause komme?
00:09:16: Wenn ich angenehm belebt, ruhig und klarer?
00:09:19: oder merke ich dass sich nach einem Wochenende das eigentlich meine Erholung dienen sollte am Sonntagabend schon wieder vollkommen erschöpft bin.
00:09:29: Solche Beobachtungen können uns einiges darüber erzählen was uns persönlich gut tut.
00:09:35: Natürlich gibt es auch körperliche Bedingungen die Regeneration unterstützen können.
00:09:39: Schlaf spielt dabei eine große Rolle ebenso Bewegung.
00:09:43: Für viele Menschen sind Tageslicht und Zeit draußen sehr wohltuend.
00:09:48: Auch soziale Kontakte können einen wichtigen Beitrag leisten, wenn wir sie als angenehm und unterstützend erleben.
00:09:55: Und manchmal tut es einfach gut für eine Weile keine neuen Informationen aufnehmen und oft nichts reagieren zu müssen.
00:10:04: Etwas das ich persönlich sehr wichtig finde sind die Übergänge im Alltag.
00:10:08: Ich glaube wir unterschätzen manchmal wie hilfreich es sein kann dem Körper überhaupt Zeit für einen Wechsel zu geben.
00:10:15: Nach einem langen Arbeitstag kann das ein Spaziergang sein, bevor man nach Hause kommt.
00:10:20: Manchmal hilft schon das Umziehen weil damit auch körperlich etwas abgeschlossen wird.
00:10:26: Andere setzen sich erst einmal mit einer Tasse Tee hin, hören Musik oder gehen noch ein paar Minuten nach draußen.
00:10:34: Ich zum Beispiel mag gerne auch ein warmes Fußball am Abend.
00:10:39: Das klingt alles sehr unspektakulär und genau das darf es auch sein.
00:10:45: Wir brauchen für Erholung kein weiteres Programm, das wir möglichst konsequent absolvieren müssen.
00:10:51: Viel interessanter finde ich die Frage was tatsächlich mit mir passiert?
00:10:55: Wenn ich solche kleinen Unterbrechungen in meinen Alltag einbaue werde ich ruhiger verändern.
00:11:02: sich meine Atmung lässt die innere Anspannung langsam nach oder merke ich an diesem Tag dass mir Bewegung besonders gut tut und ich möchte noch eine Runde gehen.
00:11:14: Das kann an dem einen Tag gut sein und an dem anderen Tag ganz anders.
00:11:19: Manchmal ist es gut, sich zu bewegen.
00:11:21: An anderen Abend möchte man einfach irgendwo sitzen und seine Ruhe haben.
00:11:26: Manchmal suchen wir die Gesellschaft eines Menschen bei denen wir uns wohlfühlen aber ein anderes Mal möchten wir mit niemanden mehr sprechen.
00:11:35: Ich finde es wichtig wieder ein Gespür dafür zu entwickeln was wir gerade brauchen denn gerade dieses Gespüre geht in einem sehr vollen Alltag leicht verloren.
00:11:46: Unser Organismus braucht im Alltag immer wieder Gelegenheiten, in denen keine neue Aufgabe wartet und manchmal rechen dafür schon erstaunlich kleine Zeiträume.
00:11:58: Auch unsere Umgebung und die Menschen mit denen wir zusammen sind können beeinflussen wie angespannt oder entspannt wir uns fühlen – das erleben wir häufig ganz unmittelbar!
00:12:09: Vielleicht kennst du dieses Gefühl wenn du nach einem langen Tag nach Hause kommst Die Tür hinter dir schließt und merkt, dass etwas nachlässt.
00:12:18: Oder du gehst in den Wald und stellst irgendwann fest, dass du ruhiger geworden bist und anders atmest.
00:12:24: Manchmal passiert etwas Ähnliches im Zusammensein mit einem Menschen bei dem wir uns wohlfühlen und nichts erklären oder leisten müssen.
00:12:34: Solche Erfahrungen finde ich sehr wichtig weil sie zeigen das Regulation immer in einem Zusammenhang stattfindet.
00:12:41: Unsere körperlichen Reaktionen werden auch davon beeinflusst was wir wahrnehmen Wie wir eine Situation erleben und welche Erfahrungen wir mit ihr verbinden.
00:12:51: Und damit sind wir eigentlich schon bei einer Frage, die weit über Urlaub-und Wochenende hinausgeht.
00:12:57: Was bedeutet es für unsere Belastbarkeit wenn wir im Alltag immer wieder in eine gute Regulation zurückfinden können?
00:13:06: Wenn wir über Resilienz sprechen denken wir häufig daran wie Menschen mit schwierigen Situationen umgehen.
00:13:13: Mich interessiert dabei zunehmend aber auch die Zeit danach.
00:13:17: Wie gut schläft jemand wieder nach so einer Belastungsphase?
00:13:21: Kommt die Energie zurück, kann der Kopf irgendwann aufhören sich mit dieser Belastung zu beschäftigen?
00:13:29: Bemerkt jemand rechtzeitig wann eine Pause gebraucht wird und gibt es Erfahrungen damit was tatsächlich bei der Erholung hilft?
00:13:38: Für mich gehört das ganz wesentlich zur Resilienz.
00:13:42: Belastungen gehören zu unserem Leben.
00:13:44: Es wird Zeiten geben, in denen wir sehr viel leisten müssen und Sorgen machen oder mit Veränderungen, Verlusten, beruflichem Druck- oder familiären Herausforderung umgehen.
00:13:56: Unser Organismus besitzt eine enorme Fähigkeit sich an solche Situationen anzupassen – und er besitze auch die Fähigkeiten zur Regeneration!
00:14:07: Wir können Bedingungen schaffen, die ihn dabei unterstützen.
00:14:12: Vielleicht kannst du dir deshalb in den nächsten Tagen einmal eine ganz einfache Frage stellen?
00:14:17: Woran merke ich eigentlich, dass ich mich wirklich erholt habe?
00:14:22: Ich finde diese Frage spannender als sie im ersten Moment klingt.
00:14:26: Denn häufig wissen wir ziemlich genau was wir zur Erholung tun Wir schlafen länger machen Spaziergänge verbringen einen ruhigen Abend oder nehmen uns ein Wochenende frei.
00:14:37: Aber woran erkennen wir eigentlich das unser Organismus diese Zeit auch wirklich zu Regeneration nutzen konnte?
00:14:46: Bei mir kann das zum Beispiel ein Gefühl von neuer Energie sein oder einfach die Lust wieder etwas zu unternehmen.
00:14:53: Bei anderen zeigt es sich daran, dass sie morgens Erholter aufwachen, dass der Kopf ruhiger geworden ist oder dass sie im Alltag wieder geduldiger reagieren.
00:15:02: Manchmal ist es gar kein einzelnes Zeichen – man merkt irgendwann einfach!
00:15:07: Da isst wieder mehr von mir da.
00:15:10: Diesen Satz mag ich sehr.
00:15:16: Wir bekommen wieder Zugang zu unserer Kraft, zu unserer Neugier vielleicht auch zu unserer Freude.
00:15:21: Hoffentlich!
00:15:23: Dinge die vorher anstrengend waren fühlen sich jetzt leichter an und wir haben wieder etwas zur Verfügung aus dem heraus hier unseren Alltag gestalten können.
00:15:33: Je besser wir diese Veränderungen bei uns wahrnehmen desto leichter können wir mit der Zeit herausfinden was uns persönlich bei der Regeneration unterstützt.
00:15:43: Das kann unterschiedlich sein und das kann sich sogar von Tag zu Tag verändern.
00:15:48: Und das gehört für mich auch zu einem guten Umgang mit Belastungen, den eigenen Körper so gut kennenzulernen dass ich irgendwann früher bemerke wann meine Kräfte nachlassen was mir hilft wieder aufzutanken.
00:16:05: In einer der nächsten Folgen möchte Ich diesen Gedanken weiterführen und darüber sprechen Was uns langfristig belastbar macht und wie psychische und körperliche Prozesse Dabei zusammenspielen.
00:16:18: Schön, dass du heute dabei warst Wenn dich diese Folge berührt oder inspiriert hat.
00:16:22: abonniere gerne meinen Podcast und teile ihn mit Menschen die ihn brauchen könnten Und denk bitte daran Du bist die Schöpferin der Schöpfheit eines Lebens.
00:16:31: Bist ganz bald.
00:16:32: Ich freue mich auf dich.
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